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Zwischen den Jahren

Ein besonderes Jahr geht zu Ende … Viel Wunderbares reihte sich an Trauriges, tolle, bereichernde Begegnungen an schmerzhafte Abschiede.

Als Erzähler war es ein übervolles Jahr 2019. Festivals in Lübeck, Gelsenkirchen, Kassel, Ludwigshafen – ein nimmermüder Monsieur Ibrahim mit seinen Blumen des Koran – eine endlose Karawane an erzählten und gehörten Geschichten – und schließlich die Uraufführung des „Taugenichts“ mit seinem neuen Text und neuer Musik …

All dies möchte im neuen Jahrzehnt gerne so weitergeh’n.

Allen guten Geistern wünsche ich ein besinnliches Fest und gesunden wie fröhlichen Jahresbeginn 2020!

Ihr und euer
André Wülfing

 

 

 

‚Erzähler von heute‘ nannten sie sich: Thomas Hoffmeister-Höfener (der wie ich noch heute erzählt), Wolfgang Jittler, Ingo Reinhardt und ich.

Kennengelernt hatten wir uns in der Akademie Remscheid – wurden schnell die „Fab4“ und entdeckten die Erzählbühne … alle zusammen, zu zweit oder jeder auch mal für sich. Das war ein toller Start, und Grundlage für unseren 20-jährigen Erzählerleben-Geburtstag.

Was wir damals, 1999, unserem Prospekt anvertrauten, gilt noch immer:

Das freie Geschichtenerzählen von Mensch zu Mensch ist heute zu einer Seltenheit geworden. Umso größer ist die Sehnsucht nach unmittelbarer Sprache und Stimme, nach Augen und Händen, die erzählen.

Unsere Geschichten waren hauptsächlich selbst erlebt, so schrieben wir:

Missverstandene Missverständnisse, die kleine und die große Liebe, Wahrheit und Lüge, aber auch Lachen und Weinen fehlen nicht in den Erzählungen, die Lust machen wollen auf Leben …

Na, da haben sich die ersten 20 Jahre gelohnt, finde ich. Und weiter gilt:

Vielfältig die Ohren auf –

Herzlich,
André Wülfing